EM 2016 auf dem Schützenplatz

Zu allen Spielen der deutschen Nationalelf findet wieder Public Viewing auf dem Schützenplatz Liblar statt:

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Neue Majestäten 2016

Schülerprinz: Philipp Prevoo
Jungschützenprinzessin: Nadine Steinbach
Bürgerkönig: Günter Floßbach
Schützenkönig: Thomas Zepter

Prinz der Prinzen: Hans-Karl Dölle
König der Könige: Dieter Gödderz

Majestäten 2016

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Bezirksschützenfest 2016 in Liblar – Eine Tradition

Festprogramm zu SchützenfestInformationen zu den Zeiten, Zugwegen und Veranstaltungen finden Sie hier: Schützenfest.

Die diesjährige ausrichtende St. Sebastianus Schützenbruderschaft v. 1736 Liblar gehört dem Bund der Historischen Schützenbruderschaften an. Das Schützenwesen ist in Deutschland als immaterielles Kulturerbe von der nationalen UNESCO anerkannt. Die Ursprünge des europäischen Schützenwesens reichen zurück bis in das 7. Jahrhundert. Damals schlossen sich freie Handwerker spanischer Städte zu Bürgerwehren zusammen und führten regelmäßige Zieltrainings durch.

Zur Zeit der Fehden 1391-1416 wurde Liblar verwüstet. Die frühere Aufgabe der Schützen war die Heimat vor Überfällen zu schützen und innere Aufruhr zu verhindern. Unterstützung erfuhren sie durch die Stadtväter und Adelige. Damals führten durch Liblar zwei wichtige Fernstraßen, die Römerstraße von Köln über Hürth und Liblar durch die Eifel nach Trier und die Heerstraße oder Königsweg von Bonn über Brühl nach Liblar und Lechenich bis nach Aachen. Diese Strecken waren Handelswege und zugleich Pilgerwege; ab 1791 waren sie auch Postweg. Zurm Sicherung der Reisenden stellten die Liblarer eigens einen „Amtsschützen“ ab, wie Belege aus dem Landesarchiv NRW und Akten aus Schloss Gracht zeigen. Die katholische Kirche und der gewählte Schutzpatron sollten und sollen den Schützen seelischen Beistand sichern. Die Mutterkirche der Liblarer Schützen ist St. Alban. Ihre Vorgängerkirche wird 1362 erstmalig urkundlich erwähnt.

Die ältesten Belege der St. Sebastianus Schützenbruderschaft in Liblar sind Chroniken der Kassenführung und die Silberplaketten der Schützenkönige. 1736 waren ein Drittel aller Liblarer Haushalte Mitglied. Die erste Schützenkönigin gab es bereits 1750. Carl Schurz, Mitglied seit 1843, schoss zweimal den Königsvogel für andere Bürger ab. Damals war der Schützenkönig von der Steuer befreit und musste keine Wachdienste leisten. Der aktuelle Schützenkönig, Guiseppe Scolaro, hat italienische Wurzeln und ist von Beruf Krankenpfleger. Die weiteren Majestäten sind Theo Thiel (König der Könige), Michael Bürvenich (Jungschützenprinz), Janina Frings (Schülerprinz) und ihr Bruder Niklas Frings (Bambiniprinz) und Diözesanschülerprinzenin Mara Dölle.

Schützenfeste waren Feierlichkeiten, die allen Bürger offen standen. Friedliche Wettbewerbe, Essen und Trinken, Musik und Tanz sowie andere Unterhaltungen wie Kirmes schufen Zusammenhalt und Stabilität zwischen Vereinen und Städten. So vereinbarten 1846 die Bruderschaften aus Liblar, Lechenich und Friesheim gemeinsam den Ablauf von Schützenfesten. Die Festumzüge dienten der öffentlichen Bekanntmachung der Mitglieder und ihrer Meisterschützen. SQdP

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Non-Stopp-Karneval

Die Liblarer Schützen haben wieder ein tolles Programm für Karnevalsdienstag auf die Beine gestellt! Am 9. Februar 2016 ab 11.11Uhr wird im Schützenheim, Spickweg 5a in Erftstadt-Liblar gefeiert. Eintritt ist frei. Wie immer haben sich jecke Büttenredner, tolle Tanzgruppen und 11 Totalitäten angekündigt. SQdP

Karnevalsabschluss in Liblar

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Liblarer Sebastianusfest

Gruppenfoto Ehrungen 2016Allen Grund zum Feiern hatten die Liblarer Schützen gemeinsam mit den Liblarer Bürgern, dem Gartenbauverein, der Maibaumgesellschaft, den Schützen von Hubertus Pingsheim, dem Liblarer Ortsbürgermeister und dem Stellvertretenden Erftstädter Bürgermeister, sowie mit den drei Karnevalsvereinen, die nicht nur  Prinzessin Heidi mit brachten, sondern auch ihren Tanzgruppen. Für Livemusik sorgten Christine und Lothar und für das leibliche Wohl gab es Salate, Schnitzel, Frikadellen, belegte Brötchen und Spießbraten.

Vereinsmeister

Dass Trainingsfleiß sich auszahlen kann, zeigte in diesem Winter Lisa Steinbach. Sie ist nicht nur Trainingsbeste geworden, sondern auch Vereinsmeisterin im Schülerbereich. Trainingsbester Jugendlicher ist Artjom Djatschenko. Neuer Jugendvereinsmeister ist Niklas Rosenberg. Der amtierende König Guiseppe Scolaro gewinnt die Sonderklasse für Schützen ohne Wettkampferfahrung vor Josef Schunk und Angela Heuser. Bei den Inaktiven Schützen siegte Jochen Pollauf vor Josefine Grohn. Ein „Schuss an Schussrennen“ lieferten sich die Damen von aktiven Schützen. Mit dem Luftgewehr sitzend aufgelegt schossen Yvonne Heuser (1.), Astrid Dölle (2.) und Marianne Dölle (3.) 200 von 200 Ringen. Mit 513 Ringen in der Kombination von Luftgewehr freistehend und Kleinkaliber in 3-Stellungen mit 261 Ringen sicherte sich Monika Dölle die Vereinsmeisterschaft vor Michael Dölle und Ralf Jung. Ebenfalls in der Kombination aufgelegt siegte Manfred Heuser vor Hans-Karl Dölle und Markus Heuser in der Altersklasse. Heike Bürvenich und Marlis Maier gewannen in den Damenklassen I und II. In den Seniorenklassen I und II siegten Norman Erdmann und Dieter Gödderz.

Ehrungen

Eigens angereist für die Auszeichnung des Liblarer Schützen, Josef Schunck, ist der Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck. Das Schulterband mit St. Sebastianus Ehrenkreuz ging an Herrn Schunck, da er seit 50Jahren aktives Schützenmitglied ist und sich engagierte als Schießmeister und Kommandant, und stets zur Stelle war, wenn größere Umbaumaßnahmen, wie zuletzt die neue Toilettenanlage auf dem Schützenplatz, anstanden. Howard Grodmann und Paul-Bernhard Dölle wurden mit St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurde Heike Bürvenich für ihr Engagement im Jugendbereich. Der neue Schießmeister, Manfred Heuser, ist für seine 25jährige Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet worden. Der langjährige Vereinspräsident, Adi Giesa, ist zum Ehrenpräsidenten der Liblarer Schützen ernannt worden. Er organisiert weiterhin die anstehenden Feste an Karnevalsdienstag, den Rheinischen Abend an Pfingstsonntag und das Bayernfest am letzten Septemberwochenende.

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